Aktuelle Veranstaltungen des Referentennetzwerks

Wenn Sie für Ihr Kollegium eine dieser Veranstaltungen als schulinterne Lehrerfortbildung (Präsenz oder Online) buchen möchten, finden Sie hier mehr Informationen.

Unsere Online-Fortbildungen werden i.d.R. mit der Videokonferenzlösung BigBlueButton durchgeführt. Damit Ihre Teilnahme möglichst reibungslos stattfinden kann, haben wir auf einer separaten Seite einige Hinweise für Sie.

Sie erhalten auf dieser Seite einen Überblick über die Fortbildungen, welche aktuell über FIBS angeboten werden, untergliedert in diese Bereiche:

Vergangene Veranstaltungen, welche auf Anfrage gebucht werden können, können Sie hier einsehen.

mebis

mebis im Klassenzimmer: interaktive Präsentationen von und für SchülerInnen  

Präsentieren und Lernen nachhaltig miteinander verknüpfen: Mit H5P-Aktivitäten können verschiedene multimediale Inhalte ansprechend zur Verfügung gestellt werden. In der Regel erstellen Lehrkräfte die interaktiven Übungen; in dieser eSession soll darüber hinaus gezeigt werden, wie kreativ und engagiert Schülerinnen und Schüler (zusammen)arbeiten können, wenn sie entsprechende Autoren-Rechte im mebis-Kurs erhalten. Auch organisatorische Fragen und mögliche Bewertungskriterien solcher Leistungsnachweise sind Thema der Fortbildung.  

Bei den gezeigten Beispielen handelt es sich überwiegend um den H5P-Inhaltstyp Course Presentation. 

Hinweise: Zum Arbeiten mit H5P-Aktivitäten ist kein mebis-Kurs erforderlich. Empfohlen wird das Arbeiten mit zwei Bildschirmen bzw. Geräten, um das Gezeigte unmittelbar umzusetzen. 

DigCompEdu Bavaria Teilkompetenzen: 3.3, 5.3, 6.4 

mebis im Klassenzimmer: Test 

Korrekturzeit kann durch digitale Tests reduziert werden. Mit einer 1:1-Ausstattung ist es bedenkenlos möglich, die mebis-Aktivität Test zur (benoteten) Lernstandserhebung bzw. zu Übungszwecken in allen Jahrgangsstufen in der Schule zu verwenden und Feedback zu geben. 

In dieser eSession begegnen Sie dem mebis-Test zunächst aus der Schülerperspektive. Anschließend lernen Sie die vielfältigen (optionalen) Einstellungsmöglichkeiten und unterschiedlichen Fragetypen kennen und sind eingeladen, im fortbildungsbegleitenden mebis-Kurs einfache, bis zunehmend komplexe Tests zu erstellen.  

Auch die Möglichkeiten kollegialer Zusammenarbeit bzw. Tipps zur Arbeitsökonomie bei der Test-Erstellung sind Thema dieser eSession. Empfohlen wird das Arbeiten mit zwei Bildschirmen bzw. Geräten, um das Gezeigte unmittelbar umzusetzen. 

DigCompEdu Bavaria Teilkompetenzen: 3.2, 4.1, 4.2 

mebis im Klassenzimmer: Good-Practice-Beispiele rund um das Wiki 

Dienstag, 22.11.2022, 19-20 Uhr 

Das Wiki ist eine schnell angelegte mebis-Aktivität: In organisierter Einzel- bzw. Teamarbeit entstehen in kurzer Zeit sehr gute (Hyper-)Texte. Als Lehrkraft behält man den Überblick, wer was gemacht hat, und spart sich mühevolle Korrekturarbeiten! Das soziale Miteinander innerhalb einer Klasse bzw. eines Kurses wird durch prozess- als auch produktorientierte Vorgehen gestärkt. 

Während der Fortbildung werden Ihnen leicht übertragbare Unterrichtsszenarien vorgestellt, wobei sich unter anderem interessante Kombinationsmöglichkeiten mit dem mebis-Gruppenmodus ergeben. 
Empfohlen wird das Arbeiten mit zwei Bildschirmen bzw. Geräten, um das Gezeigte unmittelbar umzusetzen. 

DigCompEdu Bavaria Teilkompetenzen: 3.3, 4.3, 5.3, 6.4 

Unterstufe@mebis –
Einführungskurs und nachhaltige Anwendungsbeispiele

Um von Beginn an Erfolgserlebnisse beim Arbeiten mit der Lernplattform mebis zu ermöglichen, ist es sinnvoll, SchülerInnen der Unterstufe eine betreute Einführung zu bieten. Anhand eines exemplarischen mebis-Einführungskurses können jüngere SchülerInnen den Aufbau der Lernplattform und die wesentlichen Funktionen innerhalb von zwei einzelnen Schulstunden auf spielerische Art und Weise erkunden. Inhaltlich kann der mebis-Kurs leicht an Ihre eigene Zielgruppe angepasst werden. 
Außerdem werden Ihnen effektive, sofort umsetzbare Möglichkeiten der Lernplattform vorgestellt, um insbesondere jüngere SchülerInnen langfristig zu motivieren. 

DigCompEdu Bavaria Teilkompetenzen: 2.1, 2.2, 3.2, 5.2 

Goethe@mebis
konkrete Unterrichtsbeispiele

Mit Unterstützung einer multimedialen Lernplattform begegnen SchülerInnen dem „Sinnenmenschen“ Johann Wolfgang von Goethe aktiv. Dank eines unterrichtsbegleitenden mebis-Kurses werden die Vorzüge des Distanz- und Präsenzunterrichts miteinander verknüpft. 

In dieser eSession geht es um Werke verschiedener Schaffensphasen Goethes; zu folgenden mebis-Aktivitäten werden konkrete, leicht übertragbare Anwendungsbeispiele gezeigt: Tagebuch, H5P, Wiki, Glossar und Test

Die TeilnehmerInnen können im fortbildungsbegleitenden mebis-Kurs selbst aktiv werden. 

DigCompEdu Bavaria Teilkompetenzen: 2.2, 3.2, 3.3 

mebis advanced: H5P im Lateinunterricht nutzen

Interaktive, digitale Elemente bereichern auch den Lateinunterricht, vor allem wenn sie zur Unterstützung des Grammatikerwerbs, zum Wortschatztraining oder zur Binnendifferenzierung eingesetzt werden. So ergänzen Sie den regulären Unterricht und bieten Fördermöglichkeiten, die ein differenziertes Lernen während des Unterrichts (z.B. Intensivierungen) oder auch zuhause ermöglichen.

Zunächst wird ein kleiner Überblick über ausgewählte H5P-Module auf mebis gegeben und exemplarisch an einigen Beispielen der Mehrwert für den Lateinunterricht verdeutlicht.

Anschließend sollen teilnehmende Lehrkräfte auch selbst tätig werden und die Funktionen austesten. Die damit erstellten Aufgaben werden in einem gemeinsamen mebis-Kurs gesammelt und stehen allen Lehrkräften im Anschluss an die Veranstaltung zur weiteren Verwendung zur Verfügung.

Empfohlen wird die Teilnahme an einem großen Monitor oder die eSession auf einem Gerät zu verfolgen (z. B. Tablet) und das Gezeigte an einem anderen Gerät (vorzugsweise ein Notebook oder Desktoprechner) umzusetzen.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 1.2, 1.3, 1.4, 2.1, 2.2, 3.1, 3.3, 3.4, 5.2, 5.3, 6.4, 6.5


Peer Tutoring

Das Gute liegt so nah: Wir gründen eine Medientutoren-Gruppe!

Wer kennt die digitale Lebenswelt unserer Schüler und Schülerinnen am besten? Wer sind die unmittelbaren Vorbilder? Wer bringt sie am leichtesten dazu, eigenes Verhalten zu hinterfragen?
Tutoren- / Peer-Projekte verschiedenster Art erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Ziel der Fortbildung ist, Ihnen verschiedene Anregungen und Tipps für Ihr eignes, auf Ihre Schule zugeschnittenes Medientutoren-Konzept zu geben: Neben vermeintlichen Rundum-Sorglos-Paketen für Peer-Projekte werden Ihnen leicht umsetzbare Einsatzszenarien für eine Medientutoren-Gruppe vorgestellt. Außerdem geht es in dieser eSession um den Aufbau und mögliche Organisationsformen solcher Schüler-AGs, die bei vielen Fragen (auch technischer Art) als erste Anlaufstelle fungieren können.

DigCompEdu Bavaria Teilkompetenzen: 1.2, 2.2, 6.5 


Medienerziehung/Mediendidaktik

Der Influencer als Freund – Parasoziale Beziehungen in social media

Social media hat sich zu einem zweiten Lebensraum entwickelt, der aus dem Alltag vieler Kinder und Jugendlicher nicht mehr wegzudenken ist. Neben den positiven Einflüssen auf die Identitätsentwicklung bergen die unterschiedlichen Foren auch Problempotentiale, unter anderem im Bereich der persönlichen Interaktion mit Menschen. Nicht wenige Schülerinnen und Schüler entwickeln zu ihren Idolen eine pseudo-freundschaftliche Beziehung, von der sie sich in ihren Entscheidungen beeinflussen lassen. Ein gefundenes Fressen für die Werbebranche und radikale Einflussnehmer…

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 1.3, 3.1, 6.1, 6.5

Hass im Netz

Morddrohungen und Vergewaltigungsaufrufe sind nur die Spitze eines Problems, das das gesamte Netz durchzieht. Begünstigt durch Anonymität und das Gefühl der Regellosigkeit wird Hass im Netz immer größer, schneller und härter – und überträgt sich schlussendlich auch auf die Realität. Besonders im Fokus stehen dabei Frauen und Mädchen. Bereits in jungen Jahren sind sie mit einer völlig anderen Form von Hass im Netz konfrontiert. Hannah Hercksen gibt einen Überblick über das Thema und richtet den Blick dann v.a. auf Schülerinnen im Netz. Die Fortbildung endet mit pädagogischen und schulischen Einflussmöglichkeiten aus medienpädagogischer Perspektive.  

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 6.1, 6.2, 6.4

Sekten – auch im Netz gut getarnt

Den Nutzen aus Digitalisierung und den vielfältigen Möglichkeiten des Internets haben auch gefährliche Gruppierungen erkannt, die sich subtiler als früher um Mitglieder bemühen. Orientiert an den Bedürfnissen einer modernen Gesellschaft tarnen sie sich gut in Organisationen, die zunächst in keinerlei Zusammenhang stehen, aber die Tür zur Kontaktaufnahme und Beeinflussung öffnen.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen 1.3, 2.1, 3.1, 4.2

Extremismus im Netz

Hannah Hercksen gibt in dieser Fortbildung einen Überblick über radikale und fundamentalistische Kräfte im Netz, wobei der Schwerpunkt auf den Rechtsextremismus gelegt wird. Sie erhalten einen Einblick, wie jugendliche User im Netz angesprochen und gewonnen werden sollen. Pädagogische Interventionsmöglichkeiten werden abschließend aufgezeigt.  

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 2.1, 6.1, 6.4

Gaming unter der Lupe

Hannah Hercksen nähert sich in dieser Fortbildung kritisch dem Phänomen Gaming und wirft einen Blick auf die aktuelle Forschungslage. Typische Aufbau- und Suchtfaktoren von Videospielen werden identifiziert und im Rahmen der gesetzlichen und pädagogischen Möglichkeiten betrachtet. Anschließend werden Tipps zum pädagogischen Umgang mit eigenen Kindern oder im Gespräch mit Eltern von Schülerinnen und Schülern gegeben.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 6.1, 6.4, 6.5

Faszination jugendliche Lebenswelten – Gewalt und Pornografie im Netz

Hannah Hercksen gibt in dieser Fortbildung einen Einblick in die Faszination dieses Bereiches der Medienwelt Jugendlicher und gibt anschließend Tipps zum pädagogischen Umgang damit aus Lehrer- und Elternperspektive.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 6.1, 6.3, 6.4

Die Macht der digitalen Bilder

Schon immer wussten Machthaber die Macht der Bilder für sich zu nutzen. Mit dem Internet und dem Leben in der digitalen Welt sind ganz neue Möglichkeiten und Dimension entstanden, mit Bildern zu manipulieren. Die Veranstaltung ordnet dies in die Geschichte der „Macht der Bilder“ ein. Dabei liegt der Fokus aber auf den ganz aktuellen Möglichkeiten der Beeinflussung und Verführung, besonders auf Social Media. Dabei bleiben wir jedoch nicht stehen. Wir suchen nach dem besten pädagogischen Umgang damit und auch nach kreativen Herangehensweisen.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 2.1, 6.1, 6.2, 6.5

Sowohl für Lehrkräfte, die bisher wenig Kontakt zu digital gestütztem Unterricht hatten, als auch Kolleg*innen, die digitale Medien bereits in unterschiedlichen Kontexten einsetzen. (DigCompEdu, Stufen I bis III)


MINT-Fächer

Simulationen im MINT-Unterricht

Simulationen können vor allem in schülerzentrierten Szenarien den Unterricht erweitern und öffnen. Sie können reale Experimente vorbereiten, begleiten und ihr Ergebnisse veranschaulichen. Sie können den Schülerinnen und Schülern komplexe Sachverhalte entdeckend zugänglich machen und über eine spielerische Komponente die Freude am Erkenntnisgewinn fördern. Gerade in Tabletklassen, wo die technischen Voraussetzungen jederzeit zur Verfügung stehen lassen sich Simulationen gewinnbringend einsetzen.

Im Rahmen der Fortbildung werden anhand von konkreten Unterrichtsbeispielen Konzepte zum Einsatz von Simulationen in unterschiedlichen MINT-Fächern und Jahrgangsstufen vorgestellt und diskutiert. In einem kurzen Exkurs wird auf die Möglichkeiten des Einsatzes von Simulationen in Tabletklassen eingegangen.

Fake News und Naturwissenschaften

Um zu vielen aktuell kontrovers diskutierten Themen wie dem Klimawandel, Pandemie, Energiewende etc. eine sachlich fundierte Meinung zu entwickeln, ist zum einen eine gute naturwissenschaftliche Allgemeinbildung Grundvoraussetzung, zum anderen müssen Schülerinnen und Schüler Medienkompetenz gerade auch für den naturwissenschaftlichen Kommunikations­prozess entwickeln. Sie müssen öffentliche Wortmeldungen und Diskussionsbeiträge hinsichtlich ihrer Plausibilität und Relevanz einordnen können. Damit eng verbunden ist ein grundlegendes Verständnis über den naturwissenschaftlichen Erkenntnisprozess.

Gerade im Internet und den sozialen Medien, den Leitmedien unserer Schülerinnen und Schüler, melden sich im öffentlichen Diskurs Personen als vermeintliche Fachleute und Experten zu Wort, deren fachliche Expertise nicht nur schwer einzuschätzen und zu beurteilen ist, sondern die tatsächlich wissentlich oder unwissentlich Falschaussagen bzw. Fakenews verbreiten. Andererseits bietet das Internet etwa mit Google Scolar, Sciencemediacenter etc. auch die Werkzeuge diese Fakenews als solche einzuordnen und stattdessen Stellungnahmen ausgewiesener Experten zu rezipieren.

Im Rahmen der Fortbildung soll anhand konkreter Beispiele und Themen die Mechanismen des öffentlichen Kommunikationsprozesses mit Schwerpunkt auf naturwissenschaftlichen Themen beleuchtet werden und Strategien, aber auch konkrete Unterrichtsinhalte vorgestellt werden, wie Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe die Validität von Aussagen und Informationen einschätzen lernen und damit naturwissenschaftliche Medienkompetenz entwickeln können.

Microcontroller im MINT-Unterricht

Microcontroller wie der Arduino Uno sind von der Robotersteuerung bis hin zur Messwerterfassung mittlerweile überall zu finden. Auch den MINT-Unterricht können sie in vielfältiger Weise bereichern. Insbesondere die niedrigen Anschaffungskosten und die Vielzahl von preiswerten Sensoren (Temperatur, Beschleunigung, Ultraschall etc.) ermöglichen auch einen Einsatz in Schülerübungen. In der Fortbildung sollen nach einer Einführung in die Programmierung des Arduino und grundlegende Schaltungen wie dem Ansteuern einer Diode oder dem Auslesen eines Temperatursensors verschiedene einfache Projekte aus der Informatik, der Physik, der Biologie und der Chemie vorgestellt und nachvollzogen werden.

Die Fortbildung richtet sich an Kolleginnen und Kollegen der MINT-Fächer, die bisher noch keine oder wenig Erfahrung mit der Programmierung von Microcontroller sammeln konnten. Ein Verständnis für grundlegende Konzepte des Programmierens, wie Bedingungen und Schleifen, sollte vorhanden sein.


Das Smartphone als Physik-Labor

Aktuelle Smartphones sind Taschencomputer mit einer Vielzahl von Schnittstellen und Sensoren, die sich mit geeigneten Apps wie z.B. phyphox ansprechen und auswerten lassen.

Bei geeigneten Fragestellungen und Versuchsaufbauten wird das Tablet damit zum Mini-Labor in Schülerhand. Dadurch können Unterrichtsinhalte, die bisher vor allem über Demonstrationsversuche oder vorgefertigte Schülerübungskästen behandelt wurden, von den Schülerinnen und Schülern selbstständiger und kreativer erschlossen werden. Und darüber hinaus bleibt das Experimentieren nicht mehr auf das Klassenzimmer und den Physiksaal beschränkt.

Im Rahmen der Fortbildung werden verschiedene physikalische Versuche mit dem Smartphone als Sensor, Messgerät oder Datenlogger aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen und Fachgebieten vorgestellt und von den Teilnehmern nachvollzogen.

Voraussetzungen: Smartphone (iOS oder Android) mit installierter phyphox-App

Zentripetalkraft-Formel mit Smartphone und Alltagsgegenständen überprüfen

Mit Alltagsgegenständen die Zentripetalkraftformel quantitativ überprüfen? Das geht mit der App phyphox. Wie, zeigt diese eSession zum Mitexperimentieren. Nötig sind nur ein Drehstuhl, Smartphone oder Tablet mit der App und ein Maßband o. ä.

Wer die App vorab installiert, kann prüfen, ob die nötigen Sensoren vorhanden sind: Sind „Beschleunigung (ohne g)“ und „Gyroskop (Drehrate)“ anklickbar, passt alles. Wer nicht diese Sensoren hat oder nicht mitexperimentieren will, kann dennoch an der Fortbildung teilnehmen.

Sehen Sie hier einen Trailer zur Veranstaltung.


Mathematik auf dem Tablet

Tablets bieten gerade im Mathematikunterricht eine Vielzahl neuer Möglichkeiten der Unterrichtsvorbereitung und der Unterrichtsgestaltung. In Händen der Schüler ermöglichen sie Unterrichtsformen mit einem deutlich schülerzentrierten und kollaborativen Schwerpunkt. Folgende Themen sollen in der Fortbildung anhand konkreter Beispiele aus dem Unterricht besprochen werden:

  • Unterricht vorbereiten und Arbeitsmaterialien erstellen mit dem Tablet
  • Tafelanschriften und Hefteinträge erstellen
  • Einsatz von interaktiven Unterrichtsmaterialien
  • Formeleingabe, Gleichungen lösen, Graphen zeichnen bis hin zur vollständigen Funktionendiskussion, Differentiation und Integralrechnung in OneNote und Geogebra
  • Neue Aufgabenformen und Modellierung

Voraussetzungen: Tablet mit einem Stift, Onenote-App, Geogebra

EduBreakout – Digitale Escape-Rooms im Biologie- und Chemie-Unterricht

Beim EduBreakout wird der Grundgedanke der Escape-Rooms in den Unterricht integriert. Gezieltes Problemlösen und die Zusammenarbeit in der Gruppe rücken hierbei in den Fokus. Vor allem durch digitale Hilfsmittel kann vorher Erlerntes spielerisch und unter Wettbewerbsbedingungen wiederholt und vertieft werden.
In dieser Fortbildung lernen Sie zunächst den Grundgedanken der Escape-Rooms kennen und bekommen dann verschiedene Möglichkeiten und Tools für die Erstellung von Rätsel und deren Verknüpfung vorgestellt. Anschließend steht die gemeinsame Erstellung konkreter Rätsel für einen EduBreakout im Biologie- oder Chemie-Unterricht im Vordergrund.

Bluetooth-Sensoren im Chemie- und Biologie-Unterricht

Bluetooth-Sensoren finden immer häufiger Einzug in die Naturwissenschaftlichen Sammlungen der Schulen. Sie ermöglichen die digitale Messwerterfassung auf unkompliziertem Weg, je nach Modell sogar problemlos auf den eigenen Smartphones der Schüler (BYOD). Erfasste Messwerte können direkt weiterbearbeitet oder in Protokolle eingefügt werden. Auch die Auswertung der Messwerte kann teilweise schon digital erfolgen.

In dieser Fortbildung wird Ihnen eine Auswahl von Sensoren verschiedener Anbieter vorgestellt und dabei Funktionen, Vor- und Nachteile sowie Besonderheiten verglichen. Außerdem werden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten mit direktem Unterrichtsbezug in den Fächern Chemie und Biologie am Gymnasium aufgezeigt.

Diese Fortbildung eignet sich besonders für Kolleginnen und Kollegen, die mit dem Gedanken der Anschaffung von Bluetooth-Sensoren spielen und einen Überblick erhalten wollen.

Molecular Modelling im Chemie-Unterricht

 Mit Hilfe der digitalen Molekülmodellierung lassen sich Moleküle „greifbar“ machen. Sie unterstützen die Schüler z.B. beim Erfassen von Elektronenverteilungen und Bindungsverhältnissen in Molekülen. Durch räumliche Darstellung und dreidimensionaler Beweglichkeit der Moleküle können diese von allen Seiten betrachtet und verstanden werden, ohne viel Zeit für den Bau komplexerer Moleküle mit dem analogen Molekülbaukasten zu vergeuden. Auch im Lehrplan ist die digitale Molekülmodellierung mittlerweile verankert und findet sich in den meisten Medienkonzepten der Schulen.

Der Hauptteil dieser Fortbildung befasst sich mit dem Tool „Molview“, welches auf allen Betriebssystemen und Endgeräten funktioniert, da es browserbasiert ist und somit immer im Unterricht, auch spontan, eingesetzt werden kann. Wichtige Inhalte hierbei sind:

  • Umgang mit Molview
  • Bau von einfachen und komplexeren Molekülen auch unter Einbeziehung der Datenbank
  • Verschiedene Darstellungsweisen (2D und 3D)
  • Darstellen der Elektronendichteverteilung, Bindungswinkel und -längen sowie Ladungen

Außerdem werden noch weitere Software-Lösungen zur Molekül-Modellierung vorgestellt.

Diese Fortbildung eignet sich sowohl für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 2, 3, 5, 6

Online-Tools und Übungen für den Anfangsunterricht Informatik

In dieser eSession werden freie, datenschutzkonforme interaktive Webanwendungen vorgestellt, unter anderem zu Dateisystemen, Zwischenablage, Bäumen und Objektkarten. Diese lassen sich sowohl spontan online als auch eingebunden in mebis oder oftmals sogar offline verwenden.
Die Fortbildung richtet sich vorrangig an Lehrkräfte, die an Gymnasien in der sechsten Jahrgangsstufe Informatik unterrichten. Teilweise könnten die vorgestellten Webanwendungen aber auch in anderen Schularten und Jahrgangsstufen nützlich sein.
Die eigenen mebis-Zugangsdaten parat zu haben ist zwar keine zwingende Voraussetzung, aber sehr empfehlenswert, um alles auch gleich selbst ausprobieren zu können.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 4.1, 5.2, 4.3

Crashkurs Informatik 6 für Fachfremde

Anhand von konkreten, unterrichtsgeeigneten Onlineübungen vermittelt diese eSession zwei für den Informatikschwerpunkt im Natur-und-Technik-Unterricht der sechsten Klasse zentrale Fachkonzepte: Objektorientierte Sicht und Bäume. Zielgruppe sind Lehrkräfte ohne Informatikstudium. Natürlich kann diese Fortbildung kein Informatikstudium oder die Unterrichtsvorbereitung ersetzen, räumt aber hoffentlich die größten Hürden aus dem Weg. Frei verwendbare, sich selbstkorrigierende Übungsaufgaben werden ausprobiert. Und Zeit für Fragen und allgemeine Tipps bleibt auch.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 4.1, 3.1

Vektorgrafiken: Der einfache Weg zu physikalischen Abbildungen

Mit dem passenden Grafikprogramm und ein wenig Wissen lassen sich viele im Physikunterricht typischerweise benötigte Abbildungen schnell und einfach selbst erstellen bzw. anpassen. Wie das geht, zeigt diese eSession anhand konkreter Beispiele auf: Schaltpläne erstellen, schematische Skizze anpassen und PDF verändern.

Die Fortbildung richtet sich an Physiklehrkräfte ohne oder fast ohne Vorwissen zu Vektorgrafiken. Die Inhalte sind für alle Schularten und Jahrgangsstufen nützlich. Notwendig für die Teilnahme ist, zuvor die in der Fortbildung genutzte freie Software Inkscape zu installieren (unter https://inkscape.org/de/release/inkscape-1.1/ verfügbar für GNU/Linux, Windows und macOS, Version 1.0 oder neuer).

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 2.2


Kunst

Digitale Tools im Fach Kunst

Im Überblick werden verschiedene Tools und Methoden vorgestellt, mit denen sowohl rein digitale als auch kombinierte digital/analog Unterrichtseinheiten in allen Jahrgangsstufen durchgeführt werden können. Hierbei wird Bezug genommen auf die Themen Raumdarstellung, Mode, Portrait, Werkanalyse, Dokumentation und Inszenierung.

Konkret:

  • LayerApps am Beispiel SketchBook
  • Vektorgrafik am Beispiel Inkscape
  • Fotografie Recherche und Layout plattformunabhängig
  • fachspezifische Funktionssnutzung in Mebis

Sprachen

Aufsatzunterricht in der Tabletklasse

In dieser Fortbildung wird der Einsatz von Tablets im Aufsatzunterricht aus der Perspektive der Lehrkraft und der Schüler:innen gezeigt. Dabei geht es um digitale Schulbücher, Online-Recherche, schrittweise Textproduktion und die verschiedenen Möglichkeiten, Feedback zu geben.  Anhand von Beispielen aus dem Deutschunterricht der gymnasialen Mittel- und Oberstufe zeige ich Ihnen, was man in einer Tabletklasse im Aufsatzunterricht machen kann. Prinzipiell sind die vorgestellten Ideen geräteunabhängig nachvollziehbar, da wichtige Tools online verfügbar sind, die Bespiele basieren jedoch auf dem Unterricht mit iPads.  

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen:  2, 3.1, 3.2, 4, 5.2, 6.2 

Für eine Ausrichtung des Themas auf mebis siehe auch die Fortbildung von Kathrin Bauer  (s.o.)

Blended Learning im Englischunterricht

Blended Learning ist eine Variante der hybriden Lernformen. In dieser Fortbildung stelle ich Beispiele aus dem Englischunterricht vor, die nach dem Prinzip des blended Learning mit Präsenzunterricht und E-Learning-Phasen im Wechsel durchgeführt wurden: Grammatik-, Literatur-, und landeskundlicher Unterricht, der schülerzentriert, differenziert und kompetenzorientert ist. Die Beispiele stammen aus der Unter- und Oberstufe des Gymnasiums. In diesem Zusammenhang werden verschiedene digitale Tools gezeigt, deren Funktionsweise aber nicht vertiefend erklärt.  

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 2, 3, 5 

Blended Learning im Deutschunterricht

Blended Learning ist eine Variante der hybriden Lernformen. In dieser Fortbildung stelle ich Beispiele aus dem Deutschunterricht vor, die nach dem Prinzip des blended Learning mit Präsenzunterricht und E-Learning-Phasen im Wechsel durchgeführt wurden: Grammatik-, Literatur-, Aufsatz- und themenbezogener Unterricht, der schülerzentriert, differenziert und kompetenzorientert ist. Die Beispiele stammen aus der Mittel – und Oberstufe des Gymnasiums. In diesem Zusammenhang werden verschiedene digitale Tools gezeigt, deren Funktionsweise aber nicht vertiefend erklärt.  

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 2, 3, 5 

Flipped Classroom im Deutschunterricht

Beim Flipped Classroom – auch Inverted Classroom – wird das Klassenzimmer also auf den Kopf gestellt. Wie man sich das vorstellen kann, zeigt Nico Löwinger nicht nur theoretisch, sondern auch anhand von Beispielen für die Unterrichtspraxis. Schüler*innen erarbeiten sich selbstständig, asynchron und oft mediengestützt den Unterrichtsinhalt. Im Präsenzunterricht bleibt dann Zeit zur Vertiefung, zur Diskussion usw.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 3.1, 3.2, 3.4, 5.3

Für Lehrkräfte, die digitale Medien und Werkzeuge einsetzen. Sie entwickeln ihre pädagogischen und didaktischen Methoden beim digital gestützten Unterricht stetig weiter, um die Potenziale digitaler Möglichkeiten zu nutzen. (DigCompEdu Stufe III) Aber auch Lehrkräfte, die digitale Medien und Werkzeuge für sich entdeckt und angefangen haben, diese einzusetzen, sind hier gut aufgehoben (Stufe II).

Comic und Graphic Novel im Deutschunterricht

Lektüreunterricht ist Standard im Fach Deutsch. Kann ein Graphic Novel eine Lektüre ersetzen? Hannah Hercksen zeigt Möglichkeiten des sinnvollen Ersatzes einer Ganzschrift durch einen Graphic Novel im Deutschunterricht auf. Dabei werden auch schülerzentrierte, kreative und produktive Ansätze besprochen.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 2.1, 3.1, 5.3

Latein mit dem Tablet (unterrichten)

Dieser Kurs will einen Einblick in die Verwendung digitaler Medien im Lateinunterricht geben. Besonders in den Fokus genommen werden drei Applikationen für beide Betriebssysteme (iOS und Android), nämlich GoodNotes 5, OneNote und Explain everything, die die Analyse lateinischer Satzstruktur für Schülerinnen und Schüler gewinnbringend visualisieren, aber auch die Möglichkeit zur Unterrichtsstrukturierung bieten. Ein Exkurs zur Einbindung multimedialer Inhalte sowie Verdeutlichung antiker Schauplätze fließt am Rande mit ein. Da OneNote und Explain everything als Freeware verfügbar sind, lohnt sich der vorherige Download aufs Tablet, ist aber keine Voraussetzung zur Teilnahme.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen 1.3, 1.4, 2.1, 2.2, 2.3, 3.1, 3.2, 5.1, 5.3, 6.1

Martial digital – Erstellung einer digitalen Lernsequenz

 Der Autor Martial wird im neuen G9-Lehrplan gestärkt und zählt mitunter zur verpflichtenden Lektüre inklusive Schulaufgabe in Jgst. 9. Allein aus diesen Gründen lohnt sich eine Auseinandersetzung mit der Frage, wie man die Lektürephase digital unterstützen kann. Im Hinblick auf die zunehmende Notwendigkeit zur Binnendifferenzierung heterogener Lerngruppen bietet eine digitale Lernsequenz auf Mebis die idealen Möglichkeiten, Schwache zu fördern und Gute zu fordern – gleichzeitig.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 2.1, 2.2, 2.3, 3.1, 3.2, 3.3, 3.4, 4.3, 5.1, 5.2, 5.3, 6.2, 6.4, 6.5

  • Referent: Thomas Bittner-Brehm

Teil I: Basisfunktionen von mebis

Notwendig sind jedoch die basalen Kenntnisse einer Kursgestaltung auf mebis, um zielgenaue und abwechslungsreiche Aufgaben verwirklichen zu können.

Diese Fortbildung beschäftigt sich daher zunächst mit den Basiskompetenzen im Umgang mit mebis. Dabei sollen aber auch Ideen und Anregungen der Teilnehmer:innen Eingang finden, die dann in Teil II mit konkreten Inhalten gefüllt werden.

Teil II: Inhaltliche Ausgestaltung

Die Kenntnisse von Teil I voraussetzend, hat dieser Kurs die inhaltliche Ausgestaltung der Lernsequenz zum Ziel. Dabei kann nicht Ziel sein, am Ende einen fertigen und einsetzbaren Kurs erstellt zu haben. Es sollen vielmehr Möglichkeiten (z.B. Metriktutorials, Einpflegen von Lektürewortschatz, Erstellen binnendifferenzierter Übersetzungshilfen, Kulturwissen, Podcast etc.) selbst ausprobiert werden, die später im eigenen Kurs eingepflegt werden können oder auch im Sinne eines projektorientierten Unterrichts durch die Lerngruppe unter Anleitung der Lehrkraft erstellt werden können. Je nach individueller Schwerpunktsetzung kann der Kurs dann ad libitum im Nachgang erweitert werden.


Gesellschaftswissenschaftliche Fächer

Arbeiten mit digitalen und interaktiven Karten im Geographieunterricht

„Die Schülerinnen und Schüler analysieren komplexere geographische Sachverhalte anhand geeigneter Atlaskarten sowie digitalem und interaktivem Kartenmaterial“ – so steht es im Lehrplan der neuen 10. Jahrgangsstufe. Digitales und interaktives Kartenmaterial zu finden ist dabei das geringste Problem, denn das Angebot ist groß. Spannender ist die Frage, wie solche Karten im Unterricht konkret eingesetzt werden können und welche sich dafür besonders eignen.

In der Fortbildung wird eine Auswahl von interaktiven Karten vorgestellt, die für den Unterricht – nicht nur in der 10. Jahrgangsstufe – gut nutzbar sind. Dabei werden auch Anwendungsbeispiele thematisiert. Nach einem kurzen Einblick in die Diercke Atlas-App werden zwei frei zugängliche Onlinequellen für interaktive Karten vorgestellt: die Internetangebote der Landesmedienzentrale Baden-Württemberg für den Geographieunterricht und die Karten des Rechercheprojekts „Our World in Data“. Auch auf die Potenziale der Karten von OpenStreetMap soll kurz eingegangen werden.

Im Rahmen der Fortbildung wird auch Zeit für das eigene Ausprobieren der Online-Tools und die gedankliche Verknüpfung mit didaktischen Ideen sein.  Ziel ist es, dass die teilnehmenden Lehrkräfte im Anschluss an die Fortbildung eine konkrete Vorstellung davon haben, wie digitale und interaktive Karten für die Analyse komplexer Sachverhalte im Unterricht eingesetzt werden können.

Die Fortbildung ist auch für Lehrkräfte geeignet, die noch wenig Erfahrung mit dem Einsatz digitaler Medien haben.

Einsatz von Lern- und Übungsapps im Geographieunterricht

In der Fortbildung sollen die Einsatzmöglichkeiten von Lern- und Übungsapps im Geographieunterricht vorgestellt werden. Dies geschieht hauptsächlich am Beispiel des kostenlosen und nichtkommerziellen Onlinetools Learningapps.org. Die Seite enthält Übungen aus verschiedensten Wissensbereichen und verfügt über eine Funktion, mit deren Hilfe Schülerinnen und Schüler selbst Lernapps erstellen können, ohne einen Account anzulegen. Diese Funktion kann im Sinn der Individualisierung des Unterrichts und der Schüleraktivierung eingesetzt werden, um geographische Sachverhalte anzuwenden und zu vertiefen. Auch für Leistungserhebungen kann sie in bestimmten Unterrichtskontexten verwendet werden.

Im Rahmen der Fortbildung wird das Tool vorgestellt und es gibt die Möglichkeit, bestimmte Funktionen auszuprobieren. Eingebettet wird dies in konkrete Unterrichtskontexte aus der Geographie. In einem kurzen Exkurs wird zudem auf das ähnlich aufgebaute Tool LearningSnacks sowie auf das Online-Quiztool „Gapminder Worldview Upgrader“ zu Fragen der globalen Entwicklung eingegangen.

Die Fortbildung eignet sich ab der Kompetenzstufe 1.

Geschichte auf und mit YouTube

Erklärvideos, Dokumentationen, Zeitzeugeninterviews… Die Videoplattform steckt voller historischer Inhalte. In dieser Fortbildung wird diskutiert, welche davon sich für den Unterricht eignen, wie man diese gewinnbringend aufgreifen kann und was dabei zu beachten ist. Außerdem werden konkrete Ideen für einen schülerorientierten Unterricht vorgestellt.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 2.1, 6.1, 6.2, 6.5

Sowohl für Lehrkräfte, die bisher wenig Kontakt zu digital gestützten Unterricht hatten, als auch Kolleg*innen, die digitale Medien bereits in unterschiedlichen Kontexten einsetzen (DigCompEdu, Stufen I bis III)


Audio/Video

Unterricht mit AR und VR selbst gestalten

Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) können den Unterricht in vielfältiger Weise anschaulicher und interessanter machen. Auch die Motivation, sich mit den Unterrichtsinhalten zu beschäftigen bzw. ihn aus neuen Perspektiven aufzubereiten, kann sowohl bei Schülerinnen und Schülern als auch bei Lehrkräften deutlich steigen, insbesondere dann, wenn der Unterricht mit selbst erstellen AR- uns VR-Einheiten angereichert wird. Im Rahmen der Fortbildung sollen daher – anhand von konkreten Unterrichtsbeispielen aus unterschiedlichen Unterrichtsfächern -didaktische Szenarien zum Einsatz von AR&VR vorgestellt und diskutiert werden. Außerdem werden unterschiedliche Werkzeuge zum Erstellen von AR&VR-Inhalten vorgestellt und mit der App Jigspace eine konkrete Anwendung entwickelt. Teilnehmer, die das Erstellen der Einheit direkt nachvollziehen möchten, können sich Jigspace installieren (erhältlich unter www.jig.space/download für Windows, MacOS und iPad).

Erklärvideos mit Powerpoint

Nicht nur in der Ungewissheit der Coronamaßnahmen können Erklärvideos die Lernprogression der Schüler zielgerichtet und effektiv aus der Distanz unterstützen. Diese Kurse stellen als eine Möglichkeit zur Erstellung individueller Lern- und Erklärvideos verschiedene Programme vor. Ziel ist es nach einer kurzen Einführung in die Funktionsweise des jeweiligen Programms, eigene Erklärvideos entstehen zu lassen, die dann auch vorgestellt werden (können).

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 2.2, 3.1, 32, 3.3, 3.4, 4.3, 5.1, 5.3, 6.1, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5

Alternativ sind auch Veranstaltungen zum Erstellen von Erklärvideos auf folgenden Wegen von Herrn Bittner-Brehm im Programm, wenngleich aktuell nicht online angeboten:

  • Erklärvideos mit explain everything und mysimpleshow
  • Erklärvideos mit dem iPad (GoodNotes)

Audio im Unterricht

Podcasts reiten auf einer Welle der Popularität und bilden auch eine gute Alternative zu (Lern-)Videos. Referent Nico Löwinger ist nicht nur Lehrer, sondern auch begeisterter Radiomacher. In dieser Fortbildung lernen Sie zum einen nützliche Beispiele für den Unterricht kennen. Zum anderen geht es darum, wie Lehrer*innen und auch Schüler*innen mit einfachen Mitteln eigene Audios produzieren.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 3.1, 3.4, 5.3, 6.4

Sowohl für Lehrkräfte, die bisher wenig Kontakt zu digital gestützten Unterricht hatten, als auch für Kolleg*innen, die digitale Medien bereits in unterschiedlichen Kontexten einsetzen (DigCompEdu, Stufen I bis III)


„Digitaler“ Unterrichtsalltag

Mehr Digitales wagen! Wie gewinne ich meine Kolleg*innen?

Neue Medien sind fester Bestandteil Ihres Unterrichts? Sie setzen diese mit Neugier und Begeisterung ein? Vielleicht sind Sie sogar Teil eines Teams zur (digitalen) Schulentwicklung? Nun fragen Sie sich, wie Sie (alle) Ihre Kolleg*innen erreichen können? In dieser Veranstaltung mit Nico Löwinger erhalten Sie hierfür Impulse, vom Lern-Snack am Mittag bis zum Barcamp. Im Austausch sollen dann Ideen entstehen.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 1.2 1.3 1.4

Für Lehrkräfte, die eine Vielfalt digitaler Medien und Werkzeuge kompetent, kreativ und kritisch einsetzen, und für Lehrkräfte, die ihr Wissen mit anderen Lehrkräfte teilen und diese beraten. (DigCompEdu, Stufen IV und V)

Digitales Projektmanagement

Diese Fortbildung richtet sich vor allem an Lehrkräfte, die Seminare in der gymnasialen Oberstufe leiten, die vorgestellten Methoden und Tools sind aber universell einsetzbar. Es werden verschiedene Methoden des Projektmanagements vorgestellt (Kanban, Meilenstein, Eisenhower, u.a.) und digitale Tools ausprobiert, die das Projektmanagement bestenfalls verbessern und erleichtern (Teams, Miro Board, Focus Matrix, Lean Milestones u.a.). Neben der Präsentation von Methoden können Sie die vorgestellten Tools gemeinsam anwenden und im allgemeinen Austausch eigene Ideen und Erfahrungen einbringen.  

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 1.1, 2, 3, 5, 6.3 

Zusammenarbeit mithilfe digitaler Whiteboards – Beispiele aus dem Schulalltag

Teamwork und Präsentieren mitverbinden: Wie kreativ und engagiert Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten können, wenn ihnen nur die entsprechenden Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wird anhand des (von Lehrkräften kostenlos nutzbaren) Whiteboard-Tools Miro deutlich. Während der Vorstellung konkreter Beispiele aus dem Deutsch-, Englisch- und Ethikunterricht lernen Sie die Grundfunktionen dieses intuitiv bedienbaren und doch auch ziemlich komplexen Tools kennen. Darüber hinaus erhalten Sie Tipps zum Einsatz in P-Seminaren und Wahlkursen.  

Anschließend sind Sie eingeladen, selbst auf einem Miroboard aktiv zu werden und zu erleben, wie produktiv und inspirierend das „Arbeiten“ damit sein kann…  

DigCompEdu Bavaria Teilkompetenzen: 3.3, 3.4, 4.1, 5.3 

  • Referentinnen: Kathrin Bauer, Susanne Büsing
  • Dauer: 60 Minuten

Kollaboratives Arbeiten mit digitalen Medien

In dieser Fortbildung wird im ersten Teil an Beispielen aus Unterricht und Verwaltung gezeigt, wie wir mit Hilfe von digitalen Tools gemeinsam recherchieren, analysieren, produzieren und reflektieren können. Die selben Tools können die Teamarbeit im Kollegium erleichtern und im Unterricht Schülerinnen und Schüler zur engagierten Zusammenarbeit anregen. Der zweite Teil der Fortbildung ist ein Workshop, in dem wir die vorgestellten Tools gemeinsam ausprobieren, also selbst online kooperieren. Dabei richte ich mich nach den Tools, die Sie zur Verfügung haben, und verwende ansonsten online-Angebote, die für alle zugänglich sind.  

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 1.1, 1.2, 2, 3, 5, 6.3 

QR-Codes: Die Verlinkung fürs Arbeitsblatt

Das Scannen eines QR-Codes mit Smartphone oder Tablett ruft eine hinterlegte Webseite auf. Auch allen ohne Vorkenntnisse zeigt diese eSession, wie sich solche QR-Codes schnell und einfach selbst erstellen und nutzen lassen.

Und QR-Codes können noch viel mehr: Problemlos lassen sich auch kurze Texte, WLAN-Zugangsdaten, Kontaktdaten, Termine und geographische Angaben hinterlegen. Dabei werden auch passende Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt. Und über den Aufbau von QR-Codes lernt man genug, um typische Fehler bei ihrem Einsatz zu vermeiden. Ein Tablet oder Smartphone parat zu haben, ist für die Fortbildung zwar nicht zwingend erforderlich, zum Mitmachen und Ausprobieren aber sehr empfehlenswert.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 2.3, 1.1, 5.1

Gestalten mit Canva – Grundlagen und Ideen für den Unterrichtseinsatz

Mit Canva lassen sich sehr schnell und einfach individuelle und ansprechende Materialien gestalten und erstellen. Diese können dann in unterschiedlichen Formaten und Anwendungsszenarien eingesetzt werden. So lassen sich beispielsweise ansprechende Arbeitsblätter, Infografiken, Videos, Präsentationen, Plakate, Bilder und Logos mit wenigen Klicks und ohne großen Aufwand erstellen.

Diese Fortbildung beinhaltet sowohl theoretische Einführung und Demonstrationen wie auch genügend Möglichkeiten unter Anleitung selbst Materialien zu erstellen und das Tool Canva kennenzulernen.

Folgende Inhalte sind vorgesehen:

  • Einführung in die Oberfläche von Canva
  • Erläuterung und Demonstration der Grundprinzipien von Canva
  • Beispiele und Ideen für den Unterrichtseinsatz
  • Digitale Kollaboration mit Schülern
  • Erstellung eigener Materialien

Canva läuft unter den meisten Betriebssystemen (Windows/MacOS/Android/iOS) im Browser, es sind aber auch Anwendungen bzw. Apps verfügbar.

Bitte erstellen Sie im Vorfeld einen Account bei Canva. Lehrkräfte können einen kostenlosen „Education Account“ beantragen, welcher einen viel größeren Umfang bietet. Beantragen Sie diesen unter https://www.canva.com/de_de/bildung/ möglichst einige Tage im Voraus, da die Genehmigung einige Tage dauern kann. Auch die Verwendung des kostenlosen Standard-Accounts ist möglich, hier ist die Funktion aber eingeschränkt (keine Kollaboration, weniger Materialien etc.).

Powerpoint für Lehrkräfte – 1 – Powerpoint als OHP/Tafel-„Ersatz“

Sei es die Einführung der Lehrerdienstgeräte, sei es die kontinuierliche Umgestaltung von Klassenzimmern durch die Sachaufwandsträger – Tafel und Overheadprojektoren verlieren ihre oft zentrale Rolle im Unterricht. Teilweise sind diese bereits aus den Klassenzimmern verschwunden.

Eine Präsentationssoftware kann zu einem großen Teil die Funktion von Projektor und Tafel im Klassenzimmer ersetzen, teilweise sogar erweitern. Diese Veranstaltung soll Sie befähigen, die Software in ihren Grundzügen sicher und sinnvoll zu verwenden, um …

  • einfache Präsentationen zu erstellen,
  • Bilder, Audio und Videos einzubinden,
  • diese Präsentationen mit Notizen (z.B. didaktische Anmerkungen) zu versehen, die beim Präsentieren nur für Sie sichtbar sind
  • während der Präsentation Notizen mit dem Stift innerhalb der Präsentation zu machen

Prinzipiell ist der Großteil dessen, was gezeigt wird, auch mit anderer Präsentationssoftware (z.B. Impress als Teil von Libre Office/Open Office) durchführbar, allerdings wird diese Veranstaltung den Fokus auf Microsoft Powerpoint (an einem Windows Gerät, sowie kurz auch am iPad) richten.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 1.4, 2.2, 3.2
Diese Veranstaltung ist für Einsteiger und Entdecker (und alle sonstigen Interessierten) genau richtig.

  • Referent: Frank Flachs
  • Dauer: ca. 90 Minuten

Unterricht in Tabletklassen

Tablets mit einem aktiven Digitizer haben das Potenzial, das gesamte Unterrichtsgeschehen von Vorbereitung, Tafelanschriften, Schulbüchern, Hefteinträgen über multimediale Unterrichtsabbilder mit Audio und Video bis hin zur Vernetzung über Cloudplattformen abzubilden.

Im Rahmen der Fortbildung sollen anhand von Beispielen aus der Praxis die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen für die Einrichtung von Tabletklassen und verschiedene didaktische Szenarien diskutiert werden. In einem Praxisteil werden Apps mit dem Schwerpunkt Unterrichtsvorbereitung und Unterrichten vorgestellt und den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, eigene Erfahrungen damit zu sammeln.

Für den Praxisteil sollten die Teilnehmer über ein Tablet mit aktiven Digitizer (Stift) verfügen und die OneNote-App installiert haben (erhältlich für alle Plattformen).

Weitere Informationen und Material finden die Teilnehmer in einem begleitenden mebis-Kurs.

Professionelles Präsentieren mit OBS

OBS (Open Broadcaster Software) ist ein kostenloses Programm, das man als virtuelle Kamera für Präsentationen, Live-Streams oder auch zur Aufnahme von Erklär-Videos nutzen kann.

Indem man das Live-Bild seiner Webcam neben eine PowerPoint-Präsentation legt, oder verschiedene andere Anwendungen platziert, kann man sich seine Videokonferenz nach den eigenen Wünschen gestalten. Das Teilen verschiedener Fenster (PowerPoint/Browser/andere Anwendungen) kann mit einem einzigen Klick und ohne Unterbrechungen gesteuert werden. Auch kann das Bild durch Drehen oder Ändern der Größe angepasst werden. Wer möchte, kann auch mehrere Kameras gleichzeitig einbinden (z.B. zur Visualisierung von Experimenten o.ä.). Text-, Audio- oder Video-Dateien lassen sich ebenfalls problemlos im Stream einblenden und verzögerungsfrei teilen.

In dieser Fortbildung lernen Sie die Grundlagen der Einrichtung und der Nutzung von OBS, sodass Sie sowohl in Konferenzen künftig professionell präsentieren, aber auch OBS zum Aufnehmen kleiner Erklär-Videos nutzen können.

Bitte installieren Sie vor der Fortbildung das OBS-Studio auf Ihrem PC (zu finden auf https://obsproject.com) und stellen Sie sicher, dass es startet. Eine kurze Videovorstellung dieser Fortbildung finden sie hier.

Screenshot OBS Video Julian

Excel für Einsteiger

Im Schatten der beiden „großen“ Officeprogramme Word und Powerpoint fristet Excel oft ein völlig unberechtigtes Schattendasein. Wie es eine Erleichterung im Lehreralltag darstellen kann, wird in dieser Fortbildung gezeigt.

Prinzipiell ist alles, was behandelt wird, auch mit anderen Tabellenkalkulationsprogrammen wie etwa Calc (als Teil von Libre Office/Open Office) durchführbar, allerdings wird diese Veranstaltung den Fokus auf Microsoft Excel richten.

DigCompEdu Bavaria Kompetenzen: 1.4
Diese Fortbildungen richten sich prinzipiell an (Excel-)Einsteiger und Entdecker, grundlegende Kenntnisse mit Officesoftware (z.B. Öffnen/Speichern von Dateien, Ändern der Schriftart) werden allerdings vorausgesetzt.

  • Referent: Frank Flachs
  • Dauer: ca. 120 Minuten

Teil 1 – Bewertungsbogen für schriftliche Leistungsnachweise

Anhand der ständig wiederkehrenden Aufgabe der Bewertung von (schriftlichen) Leistungsnachweisen wird einerseits das Potenzial von Excel /ansatzweise/in diesem Bereich demonstriert und andererseits auch von den Teilnehmern eine konkret verwendbare Vorlage für die eigene Lehrerarbeit erstellt werden.

Während der Veranstaltung wird den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, am eigenen PC mitzuarbeiten. Konkrete Beispiele werden mit Excel auf einem Windows-Rechner gezeigt. Das Aussehen von Excel an z.B. Apple-Rechnern weicht davon etwas ab.

Inhaltlich beschäftigen wir uns mit diesen Fragestellungen:

  • Wie kann ich automatisch aus den erzielten Punkten in (Teil-)Aufgaben eine Gesamtpunktzahl und daraus wiederum die Note berechnen?
  • Wie kann ich nachträglich zeitsparend den Notenschritt ändern und auf einen Blick die Veränderung der Noten(verteilung) sehen?
  • Wie erhalte ich dabei ein sauberes, übersichtliches Blatt, welches für die Respizienz abgegeben werden kann?

Dabei werden u.a. folgende Möglichkeiten von Excel verwendet:

  • Grundlegender Aufbau einer Excel-Tabelle
  • Berechnung von Werten mithilfe von Funktionen (Summe, Mittelwert, Maximum)
  • Einfügen von automatisch aus vorhandenen Daten erzeugten Diagrammen
  • Formatierung von Zellen und der Gesamtseite

Teil 2 – Zahlen aufgehübscht: Diagramme und Formatierungen

Im ersten Teil der Reihe „Tabellenkalkulation für Einsteiger“ wurden der grundsätzliche Aufbau eines Excel-Dokumentes gezeigt und ein Bewertungsbogen für schriftliche Leistungsnachweise angelegt. Dieser Kurs knüpft daran an.
Hier wird gezeigt werden, wie diese Daten nun visualisiert bzw. die Tabelle optisch ansprechender gestaltet werden können. Dies beinhaltet u.a. diese Funktionen einer Tabellenkalkulation:

  • Einfügen von einem Diagramm
  • Unterschiedliche Diagrammtypen
  • Zellenformate, Hervorhebungen
  • Bedingte Formatierung
  • Druckvorschau/Seiten drucken/exportieren

Als Resultat erhalten Sie einen Bewertungsbogen, der guten Gewissens einer Arbeit für die Respizienz beigelegt werden kann.
Sämtliche Beispiele werden mit Microsoft Excel an einem Windows PC vorgeführt. Prinzipiell sind diese Schritte auch in anderen Tabellenkalkulationsprogrammen (wie etwa LibreOffice Calc, Numbers) auch auf anderen Betriebssystemen realisierbar; allerdings unterscheiden sich die entsprechenden Schritte von denen in der Veranstaltung gezeigten.
In einem dritten Teil wird zu einem späteren Zeitpunkt die Erstellung einer (Jahres-)Notenliste, die Noten verschiedener Bewertungsbögen sowie Einzelnoten zusammenfasst, behandelt werden.